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Beispielnetzwerke

Lagerhaus 17 – Netzwerk

Anlagentyp: Logistik- und Übergabelager Netzsicherheit: Mittel Netzbetreiber: Aegis Facility Systems Zugang: Kurze Funkreichweite innerhalb des Gebäudes; Kabelanschlüsse an Wartungsterminals Firewall: 12 Alarmreaktion: Sicherheitszentrale wird informiert; Türen können verriegelt und Kamerabilder markiert werden

Netzwerkstruktur

Öffentliches Netz

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[Verwaltungsterminal]

│

▼

[Lokales Gebäudenetz]

├── Kamerasystem

├── Zugangskontrolle

├── Alarmanlage

├── Gebäudetechnik

└── Lagerverwaltung

[Isolierter Tresorcontroller]

Verwaltungsterminal

Das Verwaltungsterminal steht im Büro des Lagerleiters. Es besitzt eine reguläre Verbindung zum öffentlichen Netz und dient für Lieferpläne, Personalverwaltung und Kommunikation.

Erreichbar: Von aussen über das öffentliche Netz Firewall: 10 Enthält: Dienstpläne, Lieferlisten, Kontaktdaten, Rechnungen und Zugangshistorie Berechtigungen: Nur lesender Zugriff auf das lokale Gebäudenetz

Ein erfolgreicher Angriff liefert Informationen über das Lager. Er öffnet aber noch keine Türen. Der Hacker kann hier beispielsweise herausfinden, wann die nächste Schicht beginnt oder welche Spedition heute Nacht erwartet wird.

Lokales Gebäudenetz

Das Gebäudenetz ist nur innerhalb des Lagerhauses oder über das Verwaltungsterminal erreichbar. Vom Verwaltungsterminal aus sind jedoch nur eingeschränkte Befehle möglich.

Firewall: 12 Zugänge: Verwaltungsterminal, Wachraum, zwei Wartungsbuchsen und Funkverbindung innerhalb des Gebäudes Überwachte Bereiche: Ladehalle, Bürotrakt, Kühlräume und Zufahrt

Wer über eine Wartungsbuchse eindringt, erhält einen direkteren Zugriff als über das öffentliche Netz.

Kamerasystem

Das Kamerasystem umfasst zwölf fest montierte Kameras und zwei bewegliche Kameraköpfe. Eine auffällige Manipulation kann vom Wachraum entdeckt werden. Ein einzelner kurzer Bildausfall wirkt wie ein technischer Fehler; mehrere gleichzeitig ausgefallene Kameras lösen eine Überprüfung aus.

Zugangskontrolle

Die Zugangskontrolle verwaltet die Aussentüren, Büroräume und Zufahrtstore. Die Türen besitzen weiterhin mechanische Verriegelungen. Ein Hack ersetzt daher nicht grundsätzlich Dietrich, Brecheisen oder Sprengladung. Besonders das Tresortor lässt sich über dieses Teilnetz nicht öffnen.

Alarmanlage

Die Alarmanlage verarbeitet Bewegungsmelder, Türkontakte und stille Überfallalarme. Die vollständige Abschaltung der Alarmanlage sollte schwierig und auffällig sein. Eleganter ist es, nur jene Sensoren zu manipulieren, welche die Crew tatsächlich passieren muss.

Gebäudetechnik

Dieses Teilnetz kontrolliert Beleuchtung, Lüftung, Brandschutz und Stromverteilung. Das Gebäudenetz kann nicht die gesamte Anlage dauerhaft stromlos machen. Dafür müsste die Crew den Hauptverteiler physisch sabotieren.

Lagerverwaltung

Die Lagerverwaltung kennt Position, Empfänger und Zustand der eingelagerten Waren.

Enthält: Frachtlisten, Stellplätze, Temperaturdaten und Abholcodes Besonderheit: Die gesuchte Kiste ist als gewöhnliche Maschinenkomponente getarnt

Ein erfolgreicher Hack kann den genauen Stellplatz ermitteln, einen gefälschten Abholauftrag eintragen oder eine andere Palette als Ziel der Wachmannschaft markieren.

Isolierter Tresorcontroller

Der Tresorcontroller ist nicht mit dem übrigen Gebäudenetz verbunden. Er kontrolliert einen gepanzerten Lagerraum, in dem besonders wertvolle Fracht aufbewahrt wird.

Firewall: 15 Zugang: Kabelbuchse hinter einer verriegelten Wartungsklappe neben dem Tresortor Kontrolliert: Tresorschloss, Innensensoren und Zeitschaltung Alarm: Jeder gescheiterte Zugriff wird lokal gespeichert; bei zwei Fehlversuchen wird der Wachraum alarmiert

Der Hacker muss unmittelbar vor dem Tresor arbeiten. Damit bleibt die Szene gefährlich: Während er den Controller angreift, muss die Crew den Korridor sichern.

Velvet Crown VIP-Club

Illustration: Isolierter Tresorcontroller

Anlagentyp: Exklusiver Nachtclub mit VIP-Bereich Netzsicherheit: Mittel Netzbetreiber: OmniStar Hospitality Systems Zugang: Öffentliches Gästenetz, lokales Clubnetz, direkte Wartungsbuchsen Firewall: 12 Alarmreaktion: Türsteher und Sicherheitszentrale erhalten eine diskrete Meldung; VIP-Ausgänge werden verriegelt

OmniStar betreibt Unterhaltung nicht nur als Geschäft, sondern als vollständige Infrastruktur aus Studios, Kommunikationsnetzen, Stars und personalisierten Inhalten. Ein Clubnetz darf deshalb zugleich Sicherheitssystem, Kundendatenbank und Überwachungsapparat sein.

Netzwerkstruktur

Öffentliches Netz

│

▼

[Gästenetz]

│

▼

[Clubverwaltung]

├── Kamerasystem

├── Zugangskontrolle

├── Licht und Sound

├── Personalverwaltung

└── Gästedatenbank

[Isoliertes VIP-Netz]

Gästenetz

Das Gästenetz ist frei erreichbar und bietet Reservierungen, Getränkebestellungen, Werbung und kostenpflichtige Unterhaltungsprogramme.

Firewall: 8 Enthält: Reservierungen, öffentliche Veranstaltungen, Rechnungen und Gästekonten Bedeutung: Der Zugang ist leicht, führt aber nur indirekt weiter

Ein gefälschtes VIP-Ticket allein reicht nicht. Der Name muss zusätzlich in der Gästedatenbank und an der Zugangskontrolle erscheinen.

Clubverwaltung

Die Clubverwaltung verbindet Kassen, Personalterminals, Kameras und Zugangssysteme.

Firewall: 12 Zugänge: Büro des Managers, Barkassen, DJ-Pult und Wartungsterminal hinter der Bühne Besonderheit: Viele Geräte sind während des Betriebs aktiv und erzeugen ständig Datenverkehr

Kamerasystem

Der Club besitzt zahlreiche Kameras, aber schlechte Sicht durch Rauch, Lichtwechsel und Menschenmengen. Ein kompletter Ausfall ist auffällig. Einzelne Störungen wirken während einer vollen Nacht dagegen glaubwürdig.

Zugangskontrolle

Das System kontrolliert Personalbereiche, Künstlergarderoben, Büros und VIP-Zonen. Die Tür zum privaten Salon besitzt zusätzlich ein mechanisches Schloss.

Licht und Sound

Lichtanlage, Bühnensteuerung und Lautsprecher sind Teil des Clubnetzes. Dieses Teilnetz eignet sich vor allem für Ablenkung. Es ersetzt keine vollständige Kontrolle über den Club.

Gästedatenbank

Die Datenbank speichert Vorlieben, Rechnungen, Aufenthalte und Beziehungen der Gäste.

Enthält: Konsumprofile, Begleitpersonen, reservierte Räume und frühere Zwischenfälle Besonderheit: Prominente Gäste verwenden Decknamen

Ein Hack kann zeigen, wer mit wem gekommen ist, welche Räume gebucht wurden und welche Gäste bevorzugt diskret behandelt werden.

Isoliertes VIP-Netz

Das VIP-Netz ist physisch vom übrigen Club getrennt. Es kontrolliert den privaten Salon und dessen Aufzeichnungen.

Firewall: 15 Zugang: Wartungsbuchse im Sicherheitsraum oder unter der Bar des privaten Salons Kontrolliert: Innenkameras, Panikknopf, schallisolierte Türen und interne Aufzeichnung Alarm: Ein Fehlversuch informiert den diensthabenden Sicherheitschef

Hier liegen die wertvollen Daten: kompromittierende Gespräche, Zahlungsnachweise und Aufzeichnungen über geheime Treffen.

Helix Meridian Clinic

Anlagentyp: Private Cyberware- und Spezialklinik Netzsicherheit: Hoch Netzbetreiber: Helix Dynamics Zugang: Patientenportal, internes Kliniknetz, isolierte Operationssysteme Firewall: 14 Alarmreaktion: Sicherheit verriegelt medizinische Bereiche; kritische Systeme wechseln in den manuellen Betrieb

Helix verbindet Implantate, Diagnosen, Medikamente, Software und langfristige Überwachung zu einem geschlossenen Versorgungssystem. Dadurch ist das Kliniknetz nicht nur Verwaltung, sondern ein direkter Zugang zu Körpern, Verträgen und medizinischen Abhängigkeiten.

Netzwerkstruktur

Öffentliches Netz

│

▼

[Patientenportal]

│

▼

[Klinikverwaltung]

├── Patientenakten

├── Zugangskontrolle

├── Kameras und Ortung

├── Medikamentenlogistik

└── Gebäudetechnik

[Medizinisches Kernnetz]

├── Operationssysteme

├── Implantatdiagnose

└── Forschungsspeicher

Patientenportal

Das Portal dient für Termine, Zahlungen, Diagnosedaten und Wartungsverträge.

Firewall: 10 Enthält: Termine, Rechnungen, Versicherungsstatus und einfache Patientendaten Beschränkung: Kein direkter Zugriff auf medizinische Systeme

Ein falscher Termin bringt die Crew ins Gebäude, aber nicht in die gesicherten Behandlungsbereiche.

Klinikverwaltung

Die Klinikverwaltung koordiniert Personal, Räume, Patienten und Material.

Firewall: 14 Zugänge: Empfang, Stationsbüros, Sicherheitsraum und Serviceterminals Besonderheit: Jede ungewöhnliche Änderung wird protokolliert

Patientenakten

Die Patientenakten enthalten Diagnosen, Implantate, Medikamente und Vertragsbedingungen. Besonders wertvoll sind Hinweise auf illegale Implantate, psychische Probleme oder Vertragsverletzungen prominenter Kunden.

Zugangskontrolle

Die Klinik verwendet Karten, biometrische Scanner und persönliche Freigaben. Operationssäle und Forschungslabore besitzen zusätzliche lokale Verriegelungen.

Kameras und Ortung

Patienten, Mitarbeiter und wertvolle medizinische Geräte werden innerhalb der Klinik verfolgt. Das System kann Bewegung erkennen, aber nicht zuverlässig beurteilen, warum sich jemand bewegt.

Medikamentenlogistik

Automatische Lager verwalten Medikamente, Implantatteile und Betäubungsmittel. Kontrollierte Substanzen besitzen zusätzliche mechanische Sicherungen und werden nachgezählt.

Gebäudetechnik

Die Gebäudetechnik steuert Lüftung, Notstrom, Reinigung und Brandschutz. Lebenswichtige Systeme sind gegen vollständige Abschaltung geschützt.

Medizinisches Kernnetz

Das medizinische Kernnetz ist nur über gesicherte Klinikterminals erreichbar.

Firewall: 16 Zugang: Operationssäle, Diagnosezentrum und zentrale Technik Kontrolliert: Operationsgeräte, Implantatdiagnose und sensible Forschungsdaten Alarm: Jeder unautorisierte Zugriff löst eine stille Meldung aus

Operationssysteme

Die Operationssysteme kontrollieren Robotik, Anzeigen und medizinische Unterstützung. Eine direkte Steuerung laufender Operationen ist nur lokal möglich und extrem riskant.

Implantatdiagnose

Dieses System kommuniziert mit Helix-Implantaten innerhalb der Klinik. Dauerhafte Veränderungen an einem Implantat benötigen einen direkten Anschluss oder besondere Herstellerrechte.

Forschungsspeicher

Der Forschungsspeicher ist vom übrigen Kernnetz getrennt.

Firewall: 18 Zugang: Direktanschluss im Forschungslabor Enthält: Prototypen, Versuchsreihen, Patiententests und vertrauliche Verträge Alarm: Ein Fehlversuch sperrt den Anschluss und benachrichtigt die Konzernsicherheit

Der Speicher ist das eigentliche Ziel für Datendiebstahl. Er zwingt die Crew tief in die Klinik, statt den Auftrag über das Patientenportal zu erledigen.